Neue Bankprodukte im digitalen Zeitalter

Lesenswertes über Banking KW 45-2018

Im Zeitalter des digitalen Bankings sollte die Entwicklung neuer Bankprodukte und deren Vermarktung eigentlich einfacher seien als vorher. Das Gegenteil scheint der Fall, wie ein Blick auf einige Herausforderungen zeigt.

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Im Zuge der Digitalisierung wird ja – nicht ganz zu Unrecht – darauf verwiesen, dass es neue Wettbewerber heute leichter haben, den etablierten Finanzinstituten das Leben schwer zu machen. Ein Grund dafür ist die schnelle Verfügbarkeit von digitalen Lösungen und Angeboten. Und ein rein digitales Produkt ist vermeintlich günstiger in der Herstellung als ein analoges.

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Das stimmt aber nur zum Teil, denn Bankprodukte waren und sind – bis auf wenige Ausnahmen – nie haptisch verfügbar gewesen und werden es auch zukünftig nicht sein. Irgendwie waren sie schon immer digital, nur ihr Vertrieb nicht. Und auch die Produktentwicklung und Vermarktung ist nicht wirklich einfacher geworden.

Herausforderungen für das Marketing in digitalen Zeiten

Ein Blick auf einige interessante Beiträge der vergangenen Woche zeigt die Herausforderungen für das Bankmarketing.

Produkteinführungen werden schwieriger

Vor allem für (etablierte) Banken ist es nicht einfacher geworden, neue Produkte auf den Markt zu bringen und Änderungen an ihren Betriebssystemen vorzunehmen. Da neue Technologien auf die alten Technologien aufgesetzt werden, wird das Testen und Launchen schwieriger. Fehler kosten die Bankbranche viel Geld und können den Ruf der Marke gefährden.

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Eine App geht doch schnell, oder?

Das zumindest scheint eine weit verbreitete Vermutung unter vielen Bankvorständen zu sein. Mal ganz abgesehen davon, dass auch eine App sorgfältig geplant und getestet sein muss, stellt sich nach der Markteinführung oft heraus, dass es dort schon eine mit vergleichbaren Funktionen gibt. Die Herausforderung besteht nicht darin, eine gute App auf den Markt zu bringen, sondern ein App, die deutlich besser ist, als die andere am Markt verfügbaren Apps.

Und im Kern trifft dies nicht nur auf Apps sondern auf jedes Bankprodukt zu. Neue Produkte sollten daher zehnmal besser sein, als die bereits auf dem Markt verfügbaren.

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Personalisierung ist kein einfaches Unterfangen

Die Tools sind vorhanden, mit denen Banken und Sparkassen ihre guten Kundenbeziehungen der Vergangenheit weiterführen können. Gut gemacht, kann digitale Personalisierung extrem leistungsfähig sein. Schlecht gemacht, gefährdet sie hingegen Vertrauen und sogar die komplette Kundenbeziehung.

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Digitale Wege zu einer guten Kundenbeziehung

Auch Kunden, die keine Filialen besuchen, können mit großartigem Service begeistert werden. Im Zeitalter von Daten und Mobilfunk gibt es dafür viele gute Möglichkeiten. Diese bauen auf drei Säulen auf.

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Weitere interessante Themen der Finanzwoche

Es gab aber noch weitere interessante Beiträge:

Wie viele Filialen darf eine Bank schließen, bevor die Kunden gehen?

Trotzdem immer mehr Banken und Sparkassen Geschäftsstellen schließen, ist das Filialnetz als Ganzes immer noch sehr dicht. Allerdings nimmt die Entfernung zwischen Kunde und Bank vor allem in ländlichen Gebieten zu.

Es stellt sich angesichts sich abzeichnender weiterer Schließungen die Frage, welchen Weg sind Filialkunden bereit, auf sich zu nehmen, bevor sie zu einem anderen Anbieter wechseln?

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Mobil muss auch einfach sein!

Viele mobile Angebote in der Finanzbranche haben keine benutzerfreundlichen Funktionen und erschweren die Verbindung zu echten Menschen, wenn Hilfe benötigt wird. Solche Mängel erschweren Akquisitions- und Cross-Selling-Strategien.

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5 Gründe, warum Direktbanken an Bedeutung gewinnen werden

Das Direct Banking Konzept – eine Online- und Mobile-Only-Bank – bietet ernsthafte Vorteile, zumindest für diejenigen Anbieter die eine klar definierte Strategie haben.

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Diese 5 Fragen sollten Filialmitarbeiter beantworten können

Während sich die Kunden weiterentwickeln und immer mehr Bankgeschäfte digitale erledigen, stecken viele Filialen in einer Zeitschleife und agieren weiterhin als Auftragnehmer statt als beratende Partner des Kunden.

Filialmitarbeiter müssen befähigt werden, den Wunsch des Kunden nach einer virtuellen Bank zu entwickeln und zu unterstützen. Dazu sollten sie fünf grundlegende Fragen beantworten können.

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Bargeld ist in Island überflüssig

Bei einer Reise nach Island muss man sich keine großen Gedanken zu den Zahlungsgewohnheiten in diesem Land machen. Rundum Bankkarten – kontaktlos, einfach, bequem, universell, langweilig. Bargeld wird nicht benötigt.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Digitalisierung, Innovation und Vertrieb hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland und bietet Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management sowie Beratung/Consulting an.

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