Acht Dinge, welche die OstseeSparkasse Rostock anders macht

Von Roboter bis Mitarbeiter-App

Während viele Banken in Deutschland auf dem Rückzug sind, Filialen schließen, Mitarbeiter entlassen und Fusionen umsetzen, um Kosten zu sparen, verfolgt die OstseeSparkasse Rostock eine andere Strategie. Acht Beispiele sollen dies verdeutlichen.

Digitalisierung und Bankfilialen bei der OstseeSparkasse Rostock

Die OstseeSparkasse Rostock setzt auf eine Kombination von Digitalisierung und Bankfilialen.

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Wir in der OstseeSparkasse Rostock gehen offensiv nach vorne, modernisieren Filialen und bauen sogar neu. Wir investieren in neue Ideen und setzen dabei ganz klar auf Maßnahmen des digitalen Wandels, um den Kunden die bestmögliche Beratung zu bieten und im Unternehmen eine Kultur des Lernens und Vernetzens zu etablieren.

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Nachfolgend finden Sie unsere acht Beispiele, die zeigen, wie wir mit unserem Ansatz bewusst gegen den Strom schwimmen.

1. Die Filiale als Flagship Store des Vertrauens

Wir glauben, dass die persönliche Beratung gerade in Zeiten der Digitalisierung immer wichtiger wird. Kunden wünschen sich Empfehlungen von Menschen, den Sie kennen. Von Beratern, die Sie sehen und anfassen und vor allem denen sie vertrauen können. Daher tun wir alles dafür, dass die Kunden sich mit unseren Beratern in einer Umgebung treffen können, die modern, freundlich und offen ist.

Die alte, muffige Sparkassenfiliale hat längst ausgedient. Wir modernisieren alle unseren 42 Filialen, statten sie mit einer hellen und freundlichen Inneneinrichtung und modernster Technik aus. Wir sehen, dass der Kunde zwar online recherchieren und vergleichen möchte und auch Services wie Überweisungen gern im Online Banking oder der App durchführt. Wenn es aber darum geht, Geld anzulegen, sich ein Haus zu kaufen oder eine Firma zu gründen, dann kommt er nach wie vor zu uns. Und das wollen wir ihm so einfach wie möglich machen.

2. Rudi Pepper: Der humanoide Roboter als sympathisches Maskottchen der Digitalisierung

Entgegen vieler skeptischer Wegbegleiter glauben wir fest an die Vorteile der Digitalisierung. Um dabei bestehende Ängste zu nehmen und sich dem ganzen Thema mit einem Lächeln zu nähern haben wir unseren humanoiden Roboter Rudi am Start.

Rudi Pepper: Der humanoide Roboter

Rudi Pepper: Der humanoide Roboter dient als sympathisches Maskottchen der Digitalisierung in der OstseeSparkasse Rostock.

Rudi ist seit einem Jahr bei uns an Bord und sorgt als digitales Maskottchen in den Filialen und auf Veranstaltungen in der Region für gute Laune. Dabei kann er nicht nur tanzen und rechnen, sondern auch einen Beitrag dazu leisten, dass die Kunden am Ende sagen: „Bei der OSPA haben die ein niedliches, kleines Roboter-Kerlchen.“ Das spricht sich nicht nur rum, sondern zahlt auch auf unsere Marke als moderne Bank ein.

3. OSPAgram: Wie in Zusammenarbeit mit den Azubis Instagram neu erfunden wird

Viel ist geschrieben worden über Reverse Mentoring und Auszubildende als digitale Influencer im Unternehmen. Tatsache ist, dass unsere Azubis in einer ganz anderen Welt aufwachsen sind, als viele unserer älteren Mitarbeiter. Sie nutzen digitalen Medien mit einer Selbstverständlichkeit, von der man nur lernen kann. Daher haben wir vor 1,5 Jahren in Zusammenarbeit mit den Azubis den neuen Instagram-Kanal der OSPA ins Leben gerufen.

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Die Idee war, dass die Azubis vorgeben, was geht und was nicht, denn wer soll besser wissen was ankommt in der Zielgruppe der Nachwuchskunden? Als Haus zeigen wir damit, dass wir unseren jungen Kollegen Verantwortung geben und so auch als Arbeitgeber ganz anders auftreten als bisher.

4. Corporate Learning: Warum Mitarbeiter bei der OSPA einen digitalen Führerschein machen

Als Resultat einer großen Mitarbeiterbefragung zum Thema Digitalisierung stellten wir fest, wie unterschiedlich das Niveau des digitalen Reifegrads in unserer Sparkasse ist. Unser Ziel war es daher, dass alle Mitarbeiter ein gewisses Grundwissen über die wichtigsten digitalen Themen haben sollten, angefangen bei A wie Apps bis Z wie Zahlung im Internet.

Wir setzen ein webbasiertes Tool ein, in dem die großen Themenblöcken kurz und knackig mit Texten und Videos dargestellt wurden. Unter jedem Lernbaustein konnte Mitarbeiter kommentieren und Fragen stellen. Am Ende gab es natürlich eine Abschlussprüfung wie bei einem normalen Führerschein. Die Zertifikate, die sich die Mitarbeiter bei Bestehen ausdrucken konnten hängen heuten stolz in vielen Büros.

5. Gamification: Die Mitarbeiter-App sorgt für Spaß und erhöht die digitale Reife

Wer Spaß bei der Arbeit hat kommt schneller voran. Getreu diesem Motto haben wir vor 2 Jahren eine Mitarbeiter-App gelauncht, die alle Kollegen auf ihren privaten Smartphones installieren konnten. Nach dem Download der App konnte man sich einen Avatar anlegen und nach dem Prinzip der beliebten Quiz Duell-App Kollegen herausfordern und dabei Fragen zu Sparkassenthemen beantworten.

In einer vorgeschalteten internen Crowdfunding-Aktion wurden mehr als 1000 Fragen von den Mitarbeitern gesammelt, die in die App eingestellt wurden. Außerdem wurde die Interaktion dadurch angeregt, dass die Mitarbeiter in der App miteinander chatten konnten. Eine Rangliste zeigte jederzeit die erfolgreichsten Spieler und förderte so den Wettbewerb, in dem man einfach mal gegen den Vorstand spielen konnte.

6. OSPA TV: Wie eine digitale Video Plattform den Informationsfluss optimiert

Auch im internen Bereich setzen wir zunehmend auf das Medium Video. Im letzten Jahr haben wir uns ein „internes YouTube“ aufgebaut, in dem bereits mehr als 150 Videos eingestellt wurden, die wir inhouse produzieren. Vorab hatten wir uns entsprechende Technik zugelegt und sind seit dem mit einem Reporter-Team im Haus unterwegs, um Vorstand, Filialleiter oder auch Azubis zu ihren Projekten zu befragen.

Der Vorteil gegenüber Texten erschließt sich natürlich schnell. Videos können auch trockene Themen wie Gesetzesneuerungen vielseitig verpacken und ansprechend rüberbringen. Mittlerweile haben wir bereits einige Formate entwickelt, in denen wir regelmäßig neue Videos veröffentlichen. Sogar eine kleine Sitcom ist dabei entstanden. In der Serie „Habermann & Rath“ stelle ich mit meinem Kollegen Frank Habermann aus dem Bereich Medialer Vertrieb überspitzt neue digitale Themen vor. Dabei darf natürlich auch der Humor nicht zu kurz kommen. In der ersten Folge erwischte Habermann Rath zum Beispiel am Kontoauszugsdrucker und gab seinen Unmut darüber unmissverständlich zum Ausdruck. Schließlich gibt es doch seit längerem das E-Postfach, das man stattdessen nutzen kann.

7. OSPA Connect: Wie Vernetzung im Unternehmen durch ein Enterprise Social Network ermöglicht wird

Während die Welt täglich komplexer wird ist es eine große Herausforderung als Organisation smart darauf zu reagieren. Unsere Antwort lautet: Vernetzung. Schon 2015 haben wir als eine der ersten Sparkassen überhaupt ein Enterprise Social Network im Unternehmen für die Mitarbeiter eingeführt. Ziel war es, eine Kultur des Teilens zu etablieren, denn nur wenn das vorhandene Wissen des Unternehmens transparent gemacht wird, können wir am Ender alle davon profitieren.

Unser internes „Facebook“ hat seit der Einführung eine enorme Erfolgsgeschichte hingelegt. Fast 90 Prozent unserer Mitarbeiter loggen sich täglich ein, lesen Neues vom Vorstand, erfahren, welche Mitarbeiter dazugekommen sind und wie der Status der neuen Projekte aussieht. In über 1.000 Communitys wird täglich gebloggt, geliket und kommentiert. Das bedeutet natürlich auch einen kulturellen Wandel, denn in einem Social Intranet hat mit einmal jeder Mitarbeiter eine Stimme. Was bisher bequem in die Inbox gespült wurde, muss heute in „OSPA Connect“ bearbeitet werden. Das führt allerdings dazu, dass Kollegen interdisziplinär zusammen arbeiten können, weil sie viel mehr mitbekommen. Und auch Zeit und Geld wird gespart, denn viele Meetings erübrigen sich heute einfach durch die neue Art der Zusammenarbeit.

8. Vernetzung im Feierabend. Warum die OSPA jetzt einen After Work-Raum hat

Pünktlich zum Beginn der Fußball-WM haben wir im Sommer den neuen After Work-Raum bei uns in der Hauptzentrale im OSPA Zentrum vorgestellt. Alle Mitarbeiter sind eingeladen, sich hier zu treffen, sich bei einem Feierabendbier zu plaudern und eine gute Zeit zu haben. Das fördert nicht nur das Networking im Unternehmen, sondern tut auch der Kultur enorm gut. Einmal im Monat legt ein DJ auf und bittet zum Tanz.

Auch Filme können bei Interesse über eine Leinwand ausgestrahlt werden und so einen Kinoabend ermöglichen. Bei der Belegschaft kommt das ziemlich gut an, denn ungezwungener kann man sich mit Kollegen kaum austauschen.

Fazit: Sparkassen brauchen neue Ideen

Uns geht es nicht darum, bewusst anders zu sein, um uns abzuheben. Wir glauben einfach, dass die Zeit sich dramatisch verändert hat und wie daher mit neuen Ideen reagieren müssen. Oft sind das auch Experimente, aber auch das gehört für uns dazu. Fail fast, würde man als Startup dazu sagen. Bisheriges hinterfragen und Neues wagen, darum geht es uns. Denn eins ist klar, so wie Banken in den letzten 30 Jahren funktioniert haben wird es definitiv nicht weitergehen. Auch wir wissen nicht, was Mitarbeiter und Kunden in 10 Jahren von einer Sparkasse erwarten. Daher gehen wir offensiv nach vorne und machen einfach mal. Learning by doing.

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Über den Autor

Gabriel Rath

Gabriel Rath ist Social Media-Experte und verantwortet den Bereich Kommunikation, intern wie extern, bei der OstseeSparkasse Rostock. Nach Stationen bei den Hamburger Agenturen Scholz & Friends und DDB Germany arbeitete er als Marketingmanager bei einem Rostocker Startup. Anschließend baute er den Online-Kommunikationsbereich bei dem Software-Unternehmen SIV.AG auf.

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